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»SO WENIG ALS MÖGLICH SITZEN; KEINEM GEDANKEN GLAUBEN SCHENKEN, DER NICHT IM FREIEN GEBOREN IST UND BEI FREIER
BEWEGUNG, IN DEM NICHT AUCH DIE MUSKELN EIN FEST FEIERN!«

FRIEDRICH NIETZSCHE

Promenadologie


In der Promenadologie geht es darum, die Umgebung wieder in die Köpfe der Menschen zurückzuholen, nicht digital, sondern analog. Zu Fuß! Hierbei dient der Spaziergang sowohl als ›Instrument‹ zur Erforschung unserer alltäglichen Lebensumwelt, als auch zur Vermittlung von Wissen. Der Spaziergang ist insbesondere geeignet, Raumeindrücke und räumliche Bezüge unmittelbar zu vermitteln, da Raum letztlich nur durch die eigene körperliche Bewegung durch denselben erfahrbar ist. Wer im Viktoria Viertel lebt, weiß, dass der Spaziergang mehr ist als bloße Bewegung. Von hier aus ist fast alles in der Stadt ›fussläufig‹ – alle guten Gedanken inklusive.

Grüne Exoten


Die sogenannten Halsbandsittiche sind nicht mehr aus der Hessischen Landeshauptstadt wegzudenken. Längst haben sich die leuchtend grünen Exoten mit rotem Schnabel in das Stadtbild integriert und ihren Charakter als grüne Oase geprägt.

»ICH GLAUBE AN DAS PFERD. DAS AUTOMOBIL IST EINE VORÜBERGEHENDE ERSCHEINUNG.«

KAISER WILHELM II
LETZTER DEUTSCHER KAISER, WIESBADENLIEBHABER UND FÖRDERER

Vom Augusta Victoria Bad...


Bereits in der Höchstphase des Wiesbadener Kurbetriebs Ende des vorletzten Jahrhunderts schätzten ihre Gäste die Lage des Viktoria Viertels, auf dem sich das luxuriöse Augusta-Viktoria-Bad befand. Da die Kuraufenthalte nicht nur zur Heilung, sondern auch des Plaisiers dienten, war eine zentrale Lage der Badehäuser von größter Bedeutung. Die nach der Kaiserin benannte Luxusanstalt überzeugte sowohl durch ihre Nähe zum Hauptbahnhof, auf dessen Vorplatz der Kurbesuch begann, als auch durch die Fußläufigkeit zur Wilhelmstraße mit zahlreichen Vergnügungsetablissements. Bis heute reihen sich an Wiesbadens Prachtstraße das Museum Wiesbaden, das Hessische Staatstheater, als Austragungsort der 1896 durch Kaiser Wilhelm II gegründeten Maifestspiele, sowie die Spielbank, an der Theodor Dostojewski bekanntlich sein Geld verspielte.

...ZUM AMERICAN ARMS HOTEL...


»Haus allerersten Ranges mit allem Comfort der Neuzeit ausgestattet, in gesunder, ruhiger und vornehmer Lage in grossen Parkanlagen, fünf Minuten vom Bahnhof und den Kuranlagen, prachtvolle Aussicht auf die Stadt und Gebirge,« mit diesem Standard warb der damalige Hoteldirektor Fritz Richert 1895 zur Neueröffnung des ehemaligen Grandhotels Kaiserhof mit Badehaus, das einst hier stand. Mit elektrischen Fahrstühlen, großer Grünflächen und hauseigener Garage war der Kaiserhof bei seiner Eröffnung prächtig, modern und stilbewusst. Damals, wie heute haben sich auch 125 Jahre später die Vorstellung exklusiven und schönen Wohnens nicht verändert.

Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg entstand hier das American Arms Hotel, das im Zuge der Stadtentwicklung und der Rekultivierung des Viertels weichen musste. Die darauffolgende Bebauung aus den 1950er-Jahren prägte mit ihren zwei ineinandergreifenden sternförmigen Gebäuden lange das Erscheinungsbild der Frankfurter Straße.

Mit den Attributen ›gesund, ruhig und vornehm‹ knüpft das Viktoria Viertel an die große Vergangenheit an und bietet ein besonderes Stück Zukunft.

...ZUM VIKTORIA VIERTEL


Das Viktoria Viertel schließt eine Lücke in der Stadtplanung und zeigt sich modern-mondän mit vielen Bezügen zu den Villen der Kurstadt.